Die Untersotzbacher Kirche wird in einer Urkunde um 1488 als "neue Kirche" bezeichnet. Schon vorher hat es also im Mittelalter an dieser Stelle mindestens eine Kapelle oder etwas ähnliches gegeben.
![]() |
Diese war um 1488 neu gebaut worden. Von Anfang an war die Untersotzbacher Kirche eine Filialkirche von Unterreichenbach. |
|
Die Empore im Inneren (die bis in den Altarraum reicht - dort sogar mit zwei Ebenen übereinander) ist ebenfalls nachträglich eingebaut worden. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden die Kassetten der Emporenbrüstung von dem Fischborner Malermeister Mattes mit Motiven aus der Bibel ausgemalt. Bis heute ist diese Ausmalung eine der interessantesten Besonderheiten der Kirche: |
![]() |
![]() |
Eine Ausnahme bildet die Kassette der Emporenbrüstung, die sich direkt über dem Eingang befindet: Dort ist das Pfingstereignis dargestellt (Neues Testament: Apg 2) - in einem Raum, der scheinbar der Untersotzbacher Kirche selbst nachempfunden ist. |
![]() |
Die Bilder an der Empore im Altarraum stellen dagegen den Weg Jesu Christi dar, wie er in den Evangelien bezeugt ist: Neben Kreuzigung und Auferstehung zeigt das Bild direkt über dem Altar Jesu letztes Abendmahl mit seinen Jüngern. |
![]() |
|
Die Orgel in der Kirche ist eine ca. 100 Jahre alte historische Ratzmann-Orgel, die im Lauf der Zeit verschiedene Umsetzungen und Veränderungen erfahren hat. Im Jahr 2002 wurde sie gründlich restauriert und umgebaut, so dass sie nun in neuem Glanz und Klang erstrahlt. |
![]() |
![]() |










